Mittwoch, 9. August 2017

The hate u give

The hate u give - Angie Thomas



Allgemeines

Titel: The hate u give
Autor: Angie Thomas
Seitenzahl: 512
Preis: 17.99€
Verlag: cbt

Klappentext

Die 16-jährige Starr lebt in zwei Welten: in dem verarmten Viertel, in dem sie wohnt, und in der Privatschule, an der sie fast die einzige Schwarze ist. Als Starrs bester Freund Khalil vor ihren Augen von einem Polizisten erschossen wird, rückt sie ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Khalil war unbewaffnet. Bald wird landesweit über seinen Tod berichtet; viele stempeln Khalil als Gangmitglied ab, andere gehen in seinem Namen auf die Straße. Die Polizei und ein Drogenboss setzen Starr und ihre Familie unter Druck. Was geschah an jenem Abend wirklich? Die Einzige, die das beantworten kann, ist Starr. Doch ihre Antwort würde ihr Leben in Gefahr bringen...

Meine Meinung

Da dieses Buch zur Zeit in aller Munde ist, dachte ich mir, dass ich es auch gelesen haben sollte! Das Thema interessiert mich total, und da man immer noch zu viele von diesen schrecklichen Nachrichten hört, kann man meiner Meinung nach nicht die Augen davor verschließen. 

Das Cover finde ich total ansprechend, es ist nicht kitschig, da das überhaupt sich zur der Geschichte passen würde. Man sieht direkt in die Augen von Starr, was dem ganzen Bild noch mehr Kraft und Ausdruck verleiht. Es sieht so aus, als würde sich allein durch ihren Blick eine Botschaft vermitteln will.
Da der Hintergrund weiß gehalten wird, wird der Kontrast zu Starr noch deutlicher und das nicht nur bildlich gesehen.

Der Schreibstil von Angie Thomas ist wirklich toll! Das Buch ließ sich flüssig und schnell lesen, man wird mit der Sprache der "Thugs" vertraut gemacht. Einige Teile wurden nicht ins Deutsche übersetzt, was mir sehr gut gefallen hat, da es einfach die Situation besser bzw. authentischer rüber bringt. Am Ende gibt es auch noch ein Verzeichnis mit Erklärungen von Wörtern, und da merkt man erst, wie anders die Welten sein können.

Die Personen in dem Buch wirken wirklich so, als würden sie genauso leben, wie die Autorin sie beschreibt. 
Ich weiß nicht genau, ob die Autorin die Geschichte erfunden, oder eher eine wahre Geschichte nacherzählt hat.
Jeder Charakter handelt anders, aber es herrscht ein so starkes Zusammengehörigkeitsgefühl in der Familie, was wirklich herzerwärmend war. 
Man spürt die Liebe zwischen jedem einzelnen.

Was hat mir also besonders gut gefallen?
Die Autorin hat es geschafft, ein Buch zu schreiben, das sich ganz klar gegen Rassismus wendet. Sie spricht Themen direkt an, und es gibt einige Stellen, die auch mir die Augen geöffnet haben. 
Da sie aus der Sicht der Betroffenen schreibt, merkt man erst, wie viel immer noch falsch gemacht wird. 
Jeder Mensch möchte einfach sicher und zufrieden leben, und es gibt so viele Dinge, die genau das erschweren. 
 Brutalität der Polizei ist ja vor allem in Amerika ein großes Problem, aber das Buch zeigt, dass das nicht so leicht zu lösen ist. Es gibt nicht nur Vorurteile gegenüber Farbigen, sondern genauso gegenüber Weißen. Aber es liegt natürlich auf der Hand, dass Farbige schwerer zu kämpfen haben, als Weiße.
Das Buch zeigt die bittere Wahrheit: Rassismus ist immer noch aktuell und viele Menschen sind täglich damit konfrontiert!


Fazit

Jeder sollte dieses Buch gelesen haben! Es ist eines meiner absoluten Lesehighlights dieses Jahr! Es ist keine leichte Kost, lohnt sich aber umso mehr!
⭐⭐⭐⭐⭐/⭐⭐⭐⭐⭐


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