Freitag, 12. Mai 2017

Wege, die das Leben geht

Wege, die das Leben geht - Audur Jónsdóttir






Allgemeines

Titel: Wege, die das Leben geht
Autor: Audur Jónsdóttir
Seitenzahl: 475
Preis: 11.99€
Verlag: btb



Klappentext


Eyja muss Schluss machen mit dem Chaos in ihrem Leben. Das denken vor allem ihre Großmutter, ihre Mutter und deren beste Freundin Runa. Deshalb verbringt sie den Sommer mit Runa im idyllischen Schweden. Dort soll sie zu sich selbst finden und Zeit zum Schreiben haben, denn Eyja hat einen Traum: Sie möchte Schriftstellerin werden, wie ihr berühmter Großvater. Doch ganz so friedlich verläuft der Sommer nicht. Das war eigentlich auch nicht wirklich zu erwarten, schließlich mischt sich nicht nur die energische Runa ständig in ihr Leben ein, auch Eyjas eigensinnige Mutter und ihre dominante Großmutter haben immer ein Wörtchen mitzureden. Nicht zu vergessen, die Stimmen ihrer Urahninnen, die ihr noch aus dem Jenseits gute Ratschläge erteilen …


Meine Meinung



Die Protagonistin Eyja liebt das Schreiben über Alles. Schreiben ist ihr wichtig, weil sie sich so am Besten ausdrücken kann und es ist ihr größter Traum einmal Schriftstellerin zu werden. 
Sie will sich also ganz ihrem Hobby widmen und als sie dann auch noch mit ihrem Ehemann, der einfach nicht vom Alkohol loskommt,  Schluss macht, hält sie nichts mehr in Island. 
Ihre Mutter drängt sie dazu, nach Schweden zu ihrer Freundin Runa zu reisen um dort Zeit für sich und für das Schreiben zu finden.
Und so beginnt der Sommer und er wird ganz anders als sie erwartet hat.
Sie verbringt ihre Zeit nämlich nicht nur wie geplant mit Schreiben sondern auch mit anderen Dingen.
Schafft es Eyja ihren Roman während dem Sommer in Schweden zu beenden und
kann Eyja ihr Leben wieder etwas ordnen?



Das Cover hat mich total angesprochen, es hat so eine beruhigende Wirkung auf mich gehabt, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte.
Deshalb habe ich mich auch sehr gefreut, als ich gesehen habe, dass mir das Buch als Rezensionsexemplar zugeschickt werden sollte.

Außerdem ist dieses das erste Buch von einem isländischen Autor, das ich je gelesen habe.

Ich war schon mal in Island und war deshalb sehr gespannt, wie der Autor die Landschaft beschreibt, ob ich mich in die Person hineinversetzen kann...


Es war wirklich interessant, das er von Island erzählt. 
Ich finde es immer spannend, wenn das buch an einem Ort spielt, den man selbst schon mal besucht hat.
Es wird häufig von Reykjavík und den Westfjorden gesprochen und der Autor beschreibt die Natur und die Umgebung wirklich sehr anschaulich.

Leider habe ich mich trotzdem sehr schwer getan in die Geschichte reinzukommen.
Das Buch ist in 3 Teile gegliedert. 
Erst im 2. Teil reisen sie wirklich nach Schweden und meiner Meinung nach war der erste Teil einfach zu lang. 
Gute 200 Seiten wird einfach so die Lebensgeschichten der Hauptpersonen erzählt und durch die ganzen Rückblenden und Zeitsprünge war dieser Teil ziemlich zerstückelt und abgehackt. 
Das war für mich leider nicht fließend genug... 
Ich konnte mich nur schwer konzentrieren und dachte immer, wann dieses Buch denn endlich richtig losgehe...

Irgendwann habe ich dann verstanden, dass das einfach der Stil des Autors ist, denn es änderte sich nicht wirklich viel...
Die Kapitel sind sehr kurz, und selten beginnt das neue Kapitel da, wo das letzte aufgehört hat, es wurde also auch keine Spannung aufgebaut, was ich wirklich sehr schade fand.

Im 2. Teil wurde es dann etwas besser. Die Reise begann und es passiert einfach ein bisschen mehr. Aber trotzdem konnte es mich nicht so wirklich umhauen...

Ich habe zwischendurch mal ein paar Rezensionen bezüglich dieses Buches durchgelesen, um zu sehen, was andere von der Geschichten hielten... 
Oft wurden 4 oder 5 Sterne vergeben, was mich ehrlich gesagt etwas gewundert hat.
Aber gut, vielleicht war dieses Buch einfach passend für mich.

Um abschließend noch etwas Gutes zu sagen:
Das Buch steckt voller Lebensweisheiten und Erkenntnissen. 
Man kann sich also wirklich einiges markieren, wenn man so will :)

Fazit

Da ich sehr lange an diesem Buch gelesen habe und es mich trotzdem nicht überzeugen konnte, gebe ich diesem Buch leider nur 


⭐⭐/⭐⭐⭐⭐⭐











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